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Bewahrung Eckentaler Streuobstwiesen

 

Streuobstwiesen prägten lange Zeit unsere fränkische Kulturlandschaft. Auch die Eckentaler Ortsteile, früher überwiegend selbstständige Gemeinden, waren an ihren Rändern von Streuobstwiesen umgeben. In den vergangenen Jahrzehnten mussten die meisten Streuobstwiesen Neubaugebieten und dem Straßenbau weichen. Die wenigen verbliebenen werden oft nicht mehr gepflegt, weil sich der Arbeitsaufwand nicht mehr lohnt. Sie fallen deshalb nach und nach der Motorsäge zum Opfer.

Auf der anderen Seite gibt es Leute, die  nur einen kleinen Garten oder gar keinen haben und das Streuobst als Tafelobst oder zur Saftherstellung verwenden wollen. Für diese bedeutet der Erhalt der Streuobstwiesen auch ein Stück Identifikation mit der Heimat.

Die Obstwiese der Agenda 21 Eckental

 

Nach langer Suche und mit Unterstützung der Gemeindeverwaltung gelang es im Herbst 2019, endlich eine naturbelassene Obstwiese mit altem Baumbestand zu pachten. Um Lücken zu schließen, wurden noch im November ein „Winterrambur“ und ein „Öhringer Blutstreifling“, beides alte Apfelsorten, gepflanzt.

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Die erste Obsternte

Im ersten Erntejahr 2020 haben der alte Kirschbaum und zwei Apfelbaume reichlich Früchte getragen.

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