Sie sind hier:

Generationenpark

Bereits 2007 war die Fläche zwischen Gymnasium und Bahngleiskörper im Städtebaulichen Entwicklungskonzept als Park und Eventfläche ausgewiesen (s. Lageplan). Im Juni 2008 griff die Agenda diesen Ansatz auf und wandte sich an das Bauamt.

Die Bauamtsleiterin gab zu bedenken, dass diese Fläche zwar so im Plan stünde, zur Umsetzung allerdings ein Gemeinderatsbeschluss erforderlich sei und es noch nicht absehbar sei, wann dieses Thema auf die Tagesordnung käme.

Aktivitäten der Agenda 21 Eckental

Die Agenda ließ sich davon nicht abhalten und begann schon einmal im Vorfeld Informationen und Anregungen zu sammeln. Ein gutes Beispiel war Neunkirchen am Brand, dort hatte die lokale Agenda in Zusammenarbeit mit der Gemeinde den Brandbachgarten entwickelt. Bei einem Lokaltermin ließ sich die Agenda 21 Eckental vom Bürgermeister und der dortigen Agenda eingehend beraten (Wochenblatt 37/2008).

Grundidee der Agenda war, von vornherein die Bürger und Schulen in die Gestaltung mit einzubeziehen. Denn, Identifikation und Gemeinsamkeitsgefühl kann Vandalismus vermeiden helfen. Um Anregungen zu erhalten besuchten Vertreter der Agenda-Arbeitsgruppe „Freizeit, Erholung und Kultur“ verschiedene Mehrgenerationenparks.

Einweihung eines Mehrgenerationenparks im Jahr 2016

Im nächsten Schritt beteiligten sich im Jahr 2009 mehrere Kindergärten, eine Grundschulklasse sowie mehrere Seniorenclubs an einer Ausschreibung zur Gestaltung des Parks. Die Ergebnisse des Wettbewerbs wurden der damaligen 3. Bürgermeistern Ilse Dölle überreicht (Wochenblatt 42/2009).

Leider fand das Projekt keinen Weg in die Tagesordnung des Gemeinderats und die Agenda lenkte ihren Fokus auf andere Themen.

Nachdem Ilse Dölle 2014 zur 1. Bürgermeisterin gewählt wurde, nahm sie die Idee der Agenda wieder auf und veranstaltete einen eigenen Wettbewerb zur Gestaltung eines Mehrgenerationenparks. Leider wurde nur ein kleiner Teil der Vorschläge der Agenda und dieses Wettbewerbs umgesetzt und z.B. Hecken, Duftinseln, Orte zur Sinneserfahrung und ökologische Nischen fanden keine Berücksichtigung.

2016 feierte man schließlich die Einweihung des Mehrgenerationenparks. Dieser steht seither den Bürgern zur Verfügung und viele Familien mit Kindern nutzen den Park. Offensichtlich hatte die Agenda mit ihrer Idee eines Bürgerparks die Bedürfnisse der Bevölkerung frühzeitig erkannt.