Petition: Nahversorgung für Forth

 

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Umsetzung der vor einem Jahr beschlossenen "kleinen Lösung"

Neueste Info: In der Gemeinderatssitzung am Donnerstag, den 18. Mai 2017 um 19:30 Uhr wird dieses Thema unter TOP 3 "Entwicklung eines Sondergebiets Einzelhandel in Eckental-Forth" behandelt. Offensichtlich wurde das Thema nicht nur in der Gemeinderatssitzung vor einem Jahr am 19.4.2016 sondern auch in einer nicht öffentlichen Bauausschuss-Sitzung besprochen. Ergebnisse daraus wurden nicht veröffentlicht.

Hintergrund: Bis zu ihrem Umzug nach Eschenau wurde die NORMA an der katholischen Kirche von den Forthern zur Deckung des täglichen Bedarfs genutzt. Das Gebäude steht - nach einem kurzen und eher lieblosen Gastspiel von Edeka – seit Dezember 2014 leer.

Die vermeintliche Lösung für die fehlende Nahversorgung in Forth – also das Angebot von Gütern und Dienstleistungen des täglichen Bedarfs in zentraler und fußläufig erreichbarer Lage – sollten Rewe und ALDI auf einer 1,9 ha umfassenden Sonderfläche am südlichen Ortsrand von Forth bringen. Diese sog. „große Lösung“ wurde am 19. April 2016 im Gemeinderat mehrheitlich abgelehnt und mit 24:1 eine kleine Lösung mit maximal 1.500 m² Einzelhandelsfläche beschlossen.

Seit nunmehr einem Jahr hört man nichts über die Umsetzung dieses Beschlusses durch die Verwaltung. Dies liegt offensichtlich daran, dass der Investor öffentlich bekundet hat, aufgrund der schlechteren Rendite kein wirtschaftliches Interesse an der Vermarktung einer kleineren Fläche zu haben. Die erhöhten Grundstückspreise, die der Investor den Grundstückseigentümern durch ein Vorkaufsrecht zugesichert hat, rentieren sich nur mit der „großen Lösung“. Damit dürften sich einige Gemeinderäte bestätigt sehen, die es in der Sitzung vor einem Jahr bedauerten, das Heft aus der Hand gegeben zu haben und es nicht im Sinne der Gemeinde sein könne, sich vom Investor die Entwicklung Eckentals diktieren zu lassen.

Um diesem Dilemma zu entgehen, bildete sich ein Arbeitskreis aus Gemeinderäten verschiedener Fraktionen, der einen Antrag stellte, die Einzelhandelslösung noch weiter südlich näher Eschenau anzusiedeln. Sicherlich gut gemeint, aber erstens kein fußläufig erreichbares Lebensmittelangebot und zweitens so nah an den Eschenauer Geschäften, dass diese Lösung die damit einhergehende Zersiedelung des Ortes und eine Zerstörung der Landschaft nicht rechtfertigen würde.

Mit diesem Artikel will die Agenda 21 die Eckentaler Bürger informieren und jene ansprechen, die für die Umsetzung der „kleinen Lösung“ und einer entsprechenden Änderung des Flächennutzungsplans sind. Sollte dies auf der vorgesehenen Sonderfläche nicht möglich sein, möge die Verwaltung innerörtliche Alternativen zur Einzelhandelslösung in Forth suchen.

Beispiele für Alternativen könnten sein:

1. Sanierung von Schloss Büg mit Errichtung eines Dorfladens im Erdgeschoss sowie Nutzung des Obergeschosses für Schulungsräume der VHS o.ä.

2. Verhandlungen mit dem Grundstückseigentümer der ehemaligen NORMA und möglichen Interessenten wie Netto, Tegut u.a.

3. Verhandlungen mit den Eigentümern des seit einigen Monaten zum Verkauf stehenden ehemaligen landwirtschaftlichen Anwesens an der Forther Hauptstraße

4. Kontaktaufnahme mit den Grundstückseigentümern neben Gasthaus Loos zwecks Schaffung einer rund 1.000 m² großen Einzelhandelsfläche

5. Prüfung des Konzepts REWE To Go in der ARAL-Tankstelle in Forth

6. Ausschreibung eines Architektenwettbewerbs zum Thema Dorferneuerung/Städteplanung mit ganz neuen Ansätzen entlang der Forther Hauptstraße

Unsere Gemeinderäte wurden als Vertreter der Bürger von Eckental gewählt und handeln, wenn sie eine breite Zustimmung der Bevölkerung hinter sich wissen.

Bitte unterstützen Sie diesen Antrag der Agenda 21 Eckental durch Ihre Teilnahme an unserer Unterschriftenaktion in Form einer Online-Petition.